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Rezepte

Würzige Bohnenpfanne und Cashew Sour Cream

Hallo zusammen!

Nach einem total entspannenden Wochenende fern von der Zivilisation an einem paradiesischen Ort mit wunderbaren Menschen, gutem Essen und spannenden Gesprächen, melde ich mich mal mit einem salzigen Rezept. Diese Sour Cream aus Cashews und Apfelessig schmeckt so super und ist gleichzeitig total einfach und schnell hergestellt. Bei uns gibt es sie fast wöchentlich. Was ich besonders liebe, ist dass sie so vielseitig verwendet werden kann: Als Dip mit Gemüsesticks oder Cracker, als Teil von Salatsaucen, zu selbstgemachten veganen Burgern, etc. Am besten ist sie unserer Meinung nach aber klassisch mit einer würzigen Bohnenpfanne, weshalb ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten möchte. Probiert es aus, es lohnt sich!

Die Cashew Sour Cream ist wirklich ganz einfach hergestellt: Mixe die Cashewkerne und den Apfelessig mit 60 ml Wasser und einer Prise Salz. Schon bist du fertig! Ich empfehle dir, etwas kleingehackten Schnittlauch in deine Cashew Sour Cream zu mischen.

Hier noch als Video:

Nun zur Bohnenpfanne. Die getrockneten Bohnen musst du als Vorbereitung über Nacht in Wasser einlegen.

Danach solltest du das Wasser abgiessen und in die Bohnen in einem grossen Topf mit Wasser und einer Prise Salz mindestens eine Stunde kochen.

In einer separaten grossen Bratpfanne kannst du währenddessen die Koriandersamen sowie die Kreuzkümmelsamen anrösten. Geniesse den wunderbaren Duft, der sich entfaltet! 🙂 Bevor die Samen schwarz werden, solltest du das Öl dazugeben.

Gebe anschliessend die kleingehackte Chilischote sowie die Bohnen dazu. Auch die Melasse und etwas Garam Masala können zu den Bohnen gerührt werden. Zu diesen beiden Zutaten habe ich ein paar Hinweise, die du findest, wenn du etwas runterscrollst.

Leere nun die Tomatensauce dazu und rühre das Ganze gut um. So lässt du deine Bohnenpfanne noch ein bisschen köcheln. Danach kannst du sie mit allen unten bei den Zutaten aufgelisteten Gewürzen kräftig abschmecken. Falls es nötig ist, kannst du auch noch Salz dazugeben. Ganz zum Schluss kommt der Rotweineissig dazu.

Serviere die Bohnenpfanne mit der Cashew Sour Cream sowie mit gedämpften Karotten und Vollreis.

Was ist Melasse?

Melasse ist eigentlich ein Abfallprodukt der Zuckerherstellung. Da sie voll von den Vitaminen und Mineralstoffen ist, die dem weissen Zucker entzogen werden, wird sie in vielen Quellen als wunderbares Heilmittel beschrieben. Mehr Infos zu den Inhaltsstoffen und Gesundheitswirkungen findet ihr hier oder hier. Es gibt Leute, die Melasse pur oder als Brotaufstrich zu sich nehmen. Mir persönlich schmeckt dies nicht besonders. Gerne verwende ich sie dagegen in gewissen Getränken oder Desserts zum Süssen oder – wie hier bei der Bohnenpfanne – um herzhaften Saucen einen besonderen Geschmack zu verleihen. In vielen Barbecue-Saucen ist nämlich die Melasse für das typische Aroma verantwortlich. Eine (nicht gleichwertige, aber mögliche) Alternative in diesem Gericht wäre Honig.

Was ist Garam Masala?

Garam Masala ist eine traditionelle indische Gewürzmischung. Ich kaufe jeweils im Bioladen das Garam Masala der Firma Morga. Dieses enthält folgende Gewürze: Koriander, Sternanis, Ingwer, Nelken, Jeera, Zimt, Pfeffer schwarz, Muskat, Curry, Senf. Von den zuerst aufgelisteten Gewürzen hat es am meisten. Wenn du also kein Garam Masala kaufen möchtest, kannst du auch einfach etwas Koriander-, Anis- und Ingwerpulver sowie vielleicht ein paar Nelken verwenden. Muskat und Senf hast du möglicherweise auch zu Hause. Ich empfehle aber allen Garam Masala im Haushalt zu haben, weil man damit auf eine ganz einfache Art viele Gerichte aufpeppen kann.

CASHEW SOUR CREAM

pflanzlich (vegan), sojafrei, laktosefrei, glutenfrei, Rohkost

für 4 Personen

Zubereitungszeit:

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten:

  • 100 g Cashewkerne
  • 40 ml Apfelessig
  • 1 EL Schnittlauch (optional)

Rezeptzusammenfassung:

Alle Zutaten, ausser den Schnittlauch, mit 60 ml Wasser sowie einer Prise Salz in ein hohes Gefäss geben und mit einem Stabmixer gut pürieren. Zum Schluss kann der Schnittlauch kleingehackt dazu gemischt werden.

WÜRZIGE BONHNENPFANNE

pflanzlich (vegan), sojafrei, laktosefrei, glutenfrei

für 4 Personen

Zubereitungszeit:

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 250 g Bohnen (egal welche Sorte)
  • 500 ml Tomatensauce
  • 1 EL Melasse (mehr Infos dazu siehe weiter oben)
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Chilischote
  • Pfeffer, Paprikapulver, Zimt, Oregano, Bohnenkraut, Garam Masala (mehr Infos dazu siehe weiter oben)
  • 2 EL Rotweinessig

Rezeptzusammenfassung:

Als Vorbereitung werden die Bohnen über Nacht in Wasser eingelegt. Das Wasser kann dann abgegossen werden. Die Bohnen werden in einem grossen Topf mit Wasser und einer Prise Salz mindestens eine Stunde gekocht. Anschliessend müssen die Koriandersamen und die Kreuzkümmelsamen in einer grossen Bratpfanne bei niedriger Hitze geröstet werden. Bevor sie anbrennen, wird das Olivenöl dazugegeben. Nach einigen Minuten können die kleingeschnittene Chilischote, die Bohnen, etwas Garam Masala, die Melasse und die Tomatensauce ebenfalls in diese Pfanne gegeben werden. Das musst du nun etwas kochen lassen und nachher stark würzen mit allen aufgelisteten Gewürzen und falls nötig mit noch mehr Salz. Zum Schluss kommt der Rotweinessig dazu.

Servieren mit: gedämpfte Karotten, Vollreis

Vielleicht wird die Cashew Sour Cream bald auch wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen. Ich wünsche dir viel Spass beim Nachkochen der beiden Rezepte!

Als PDF kannst du die Rezepte hier downloaden:

PDF Rezept downloaden

Habt ihr Fragen oder Gedanken zum Rezept? Wer hat eine andere tolle Idee, wie die Cashew Sour Cream verwendet werden kann?
Wie immer freue ich mich über Kommentare und über Social Sharing.

Viele liebe Grüsse,

Lisa

 

P.S. Falls dir das Rezept gefällt, freuen wir uns über Shares und Likes.

Auf welche E-Mail-Adresse sollen wir dir das Rezept zusenden?



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1 Kommentar

  • Antworten Melanie Gerber von Familycious «Höre auf dich selbst» - to Real Life 19. September, 2017 at 21:07

    […] Garam Masala (was das ist, erfährst du in diesem Artikel) […]

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