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3 Schritte zum Sprossen selber ziehen & Wettbewerb

Sprossen sind wahre Wunder der Natur. Sie können an jedem Tag des Jahres gesät werden und brauchen weder Boden noch direkte Sonneneinstrahlung. In wenigen Tagen vervielfältigen sich die in den ursprünglichen Samen enthaltenen Vitamine um bis zu 1200% und aus einer Handvoll Samen entwickelt sich ein Glas voll Sprossen. Zudem eignen sie sich super zum Anrichten von Speisen.

In diesem Artikel erfährst du, wie du in einfachen Schritten selbst Sprossen ziehen kannst und wie du die Sprossen in deinem Alltag anwenden kannst. Zudem gibt es am Ende des Artikels in einem Wettbewerb noch ein Sprossenglas und ein Samenpaket zu gewinnen. 😉

Wirkung und Anwendung von Sprossen

Sprossen sind gekeimte und gesprossene Samen von Gemüsen, Gewürzen, Hülsenfrüchten, Getreiden und Scheingetreiden. Aus den Samen all dieser Nahrungsmittel lassen sich zu Hause Sprossen herstellen. Dabei tragen die Sprossen den feinen Geschmack der ausgewachsenen Pflanze gepaart mit einem Hauch von Frische. Dies ergibt beispielsweise bei Radieschen- oder Zwiebel-Sprossen eine leichte scharfe Kombination.

Den Sprossen werden viele gesundheitliche Vorteile nachgesagt. Gemäss meinen eigenen Recherchen stechen insbesondere zwei Vorteile hervor. Die Frische und die Saisonalität.

Nahrungsmittel verlieren nach nur wenigen Tagen und zum Teil Stunden nachdem sie gepflückt wurden einen grossen Teil ihrer ursprünglich enthaltenen Vitamine, weshalb die Frische der Nahrung bezüglich ihrem Nährwertprofil einen grossen Unterschied machen kann. Dies gilt für die meisten Produkte im Supermarkt, sowohl für die regionalen wie auch für die importierten. Sprossen, die zu Hause gezogen werden, können hingegen sofort, noch während dem Wachstumsprozess, verzehrt werden. Frischer geht es nicht.

Im Winter haben wir in der Schweiz eine eher beschränkte Auswahl an regionalem Bio-Gemüse. Mit Sprossen können wir zu jeder Jahreszeit in unseren eigenen vier Wänden eine grosse Variation verschiedener Pflanzen kultivieren, was unser Essen noch vielfältiger macht.

3 Schritte zum Sprossen selber ziehen

In nur drei Schritten kannst du selber Sprossen ziehen. Einweichen, Spülen/Keimen, Geniessen.

Die Keimdauer unterscheidet sich je nach Sprossen. Unsere Empfehlung ist, beim ersten Mal mit Bockshornklee zu starten, welches sehr einfach und schnell in zwei bis drei Tagen keimt. Wie lange die einzelnen Schritte dauern, steht meist auf der Rückseite der Samenpackungen, welche auf www.sprossensamen.ch bestellt werden können.

Mit Hilfe eines umgekehrten Einweckglases mit einem Sieb oder einem durchlässigen Stoff als Deckel kannst du dir selbst ein Keimglas basteln. Wir haben nach eigenen Experimenten ein Sprossenglas gekauft, was für uns am besten funktioniert.

1. Einweichen

Bevor die Samen gesprosst werden, müssen sie in Wasser eingeweicht werden. Dabei verdoppelt der Samen sein Volumen. Wir empfehlen, anfangs eher wenige Samen zu sprossen, bis du ein Gefühl dafür bekommst, wieviele Sprossen in dein Keimglas passen. Es ist wichtig, nicht zu viele zu nehmen, da die Sprossen ansonsten leicht schimmeln können.


Bei Bockshornklee weichst du acht gehäufte Esslöffel in einem grossen Keimglas für zehn Stunden ein. Wir weichen die Samen meist über Nacht ein.

2. Spülen/Keimen

Damit die Samen zu keimen beginnen, brauchen sie Luft und Feuchtigkeit und müssen täglich mehrmals gespült werden. Dafür wäschst du die Samen mit frischem Wasser aus, leerst das Wasser wieder aus und verteilst die Samen im Glas. Dies machst du so lange, bis die Samen anfangen zu keimen.

Bei Bockshornklee spülst du die Samen jeweils morgens und abends für zwei bis drei Tage.

3. Geniessen

So schnell geht es und die Sprossen sind bereit zum Geniessen.

Die Sprossen können direkt verzehrt werden oder verwendet werden, um kalte und warme Gericht wie Salate, Pasta oder andere Eigenkreationen aufzupeppen.

Unsere Keimgerät Empfehlung

Nachdem wir schon mehrmals erfolgreich und weniger erfolgreich mit einem selbst gemachten Keimglas versucht haben, zu Hause Sprossen zu keimen, sind wir an der Gourmesse letztes Jahr beim an vielen Messen vertretenen sprossensamen-Stand stehengeblieben. Marco Vonmoos von sprossensamen hat mehrere Jahre damit verbracht, ein ideales Keimgerät zu entwickeln, welches das erfolgreiche Sprossenziehen in den eigenen vier Wänden einfach und unkompliziert macht. Mit Erfolg. Wir haben uns ein Keimgerät von sprossensamen gekauft und ziehen seitdem mit wenig Aufwand mehrmals in der Woche frische Sprossen für unseren Eigenbedarf sowie für unseren Pop-Up Restaurant to Real Life Brunch.

Kein Wunder funktioniert das Glas so gut. Wie wir bei unserem Besuch im bioschwand Restaurant in Oensingen erfahren haben, hatte Marco Vonmoos, der Entwickler dieser Keimgeräte, schon während seiner Ausbildungszeit bei bioschwand die Kühlschränke des Campus voll mit Sprossenexperimenten gefüllt und an einem optimalen System getüftelt.

Das Keimgerät von sprossensamen, welches aus einem grossen Keimglas mit Sieb-Deckel und einem Edestahlständer besteht, ist unsere Empfehlung zum Selberziehen von Sprossen.
Das Keimgerät kann direkt auf www.sprossensamen.ch bestellt werden.

Mit dem Gutscheincode „toreallife“ profitierst du von einem Rabatt von 5% auf deine sprossensamen.ch Online-Bestellungen.

Sprossenglas Verlosung

Um auch dir ein einfaches Sprossenziehen zu ermöglichen, verlosen wir unter allen Teilnehmenden 1x ein Sprossenglas und ein Samenpaket von www.sprossensamen.ch im Wert von 88.50 Fr., welches wir freundlicherweise für diesen Wettbewerb zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Nehme bis zum 20.07.2017 am Wettbewerb Teil und erhöhe deine Gewinnchancen, indem du die folgenden Schritte befolgst.

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Contest Rules & Disclaimer

Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt und in der Schweiz wohnhaft sein.

Keine Barauszahlung. Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kein Umtausch.

Grüsse
Prosper

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  • 2 Kommentare

  • Antworten STADT - LAND - GNUSS (@StadtLandGnuss) 20. Juni, 2017 at 15:53

    Das Sprossenglas habe ich auch. Ihr erinnert mich gerade daran wieder einmal Sprossen anzusetzen. Mach es eigentlich viel zu selten.

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