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Rezepte

Nudeln mit japanischer Sesamsauce und Ingwer-Gemüse

In meinem letzten Artikel habe ich euch berichtet, wie ich mich auf Reisen pflanzlich ernähre. Die Idee für diesen Artikel entstand spontan auf meiner dreiwöchigen Reise in Japan. Dort war es nämlich nicht immer ganz einfach, pflanzliche Gerichte zu erhalten. Es hat sich aber gelohnt, dass ich mich erkundigt und vieles entdeckt und ausprobiert habe. Die japanische Küche gefällt mir nämlich sehr gut. Oft waren die Speisen wie Reis, Nudeln, Gemüse, Tofu, Pilze, etc. wenig gewürzt. Entscheidend für den Geschmack war die Sauce. Und wenn es zu meinem Gericht Sesamsauce gab, freute ich mich jeweils besonders, weil diese oft richtig lecker war. Gleichzeitig süss, leicht sauer, mit intensivem Sesamgeschmack und dem japanischen Touch durch die Sojasauce. Sobald ich wieder in der Schweiz war, versuchte ich sie selbst zu machen. Mein erster Versuch enthielt etwa 10 Zutaten. Erst beim zweiten Versuch merkte ich, dass sie eigentlich nur 5 Zutaten benötigt. So schmeckte mir die selbstgemachte Sesamsauce richtig gut. Und so möchte ich sie jetzt auch unbedingt mit euch teilen!

Das sind die fünf Zutaten, die du für die Sesamsauce benötigst: Sesam, Datteln, Sojasauce, roter Balsamico und Mirin.

Röste die Sesamsamen auf mittlerer Hitze in einer Bratpfanne. Rühre ab und zu um, damit sie nicht anbrennen. Sobald sie etwas dunkler werden und einen Geruch entfalten, kannst du sie vom Herd nehmen.

Mische die gerösteten Sesamsamen mit den übrigen Zutaten der Sesamsauce, 1 TL Salz und 300 ml Wasser.

Püriere die Sauce mit einem Stabmixer oder einer anderen Küchenmaschine.

Schneide das Gemüse in kleine Stücke.

Den Ingwer kannst du kleinhacken.

Brate den Ingwer mit dem Sesamöl in einem mittleren Topf an.

Füge das Gemüse hinzu. Brate es kurz an, gebe 1 TL Salz hinzu und bedecke den Topf. Lasse das Gemüse auf tiefer Hitze kochen. Vielleicht musst du ein wenig Wasser dazugeben, damit es nicht anbrennt.

Koche Nudeln deiner Wahl. Wir finden in diesem Rezept Dinkelvollkorn-Spaghetti sehr passend. Wenn du es etwas japanischer möchtest, kannst du auch Soba-Nudeln machen. Diese sind aus Buchweizenmehl und daher glutenfrei. Für eine glutenfreie Variante, solltest du auf der Verpackung nachschauen, ob tatsächlich 100% Buchweizenmehl drin ist.

Serviere die Sauce mit dem Gemüse und den Nudeln. Streue noch die Nori-Algen und ein wenig schwarzen Sesam darüber.


NUDELN MIT JAPANISCHER SESAMSAUCE UND INGWER-GEMÜSE

glutenfrei, laktosefrei, pflanzlich (vegan), Vollkorn

für 4 Personen

Schwierigkeitsgrad: einfach (Sauce sehr einfach)

Zubereitungszeit:

Zutaten:

Für die Sesamsauce

  • 100 g Sesam
  • 8 Datteln (entsteint)
  • 3 EL roter Balsamico
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Mirin

Für das Gemüse

  • 1 Aubergine
  • 2 Pepperoni
  • 5 g Ingwer
  • 1 EL Sesamöl (oder Bratöl)
  • 4 TL Nori-Algen

Weiteres

  • 400 g Nudeln (wir benutzen Dinkelvollkorn-Spaghetti, für eine glutenfreie Version kannst du japanische Soba-Nudeln verwenden)
  • schwarzer Sesam (optional)

Rezeptzusammenfassung:

  1. Röste die Sesamsamen auf mittlerer Hitze in einer Bratpfanne. Püriere sie mit den übrigen Zutaten der Sesamsauce, 1 TL Salz und 300 ml Wasser.
  2. Schneide das Gemüse in kleine Stücke und hacke den Ingwer. Brate den Ingwer mit dem Sesamöl in einem mittleren Topf kurz an. Füge dann das Gemüse und 1 TL Salz hinzu. Bedecke den Topf und lasse dies auf tiefer Hitze kochen. Falls nötig, kannst du wenig Wasser dazugeben.
  3. Koche die Nudeln gemäss Packungsanleitung.
  4. Serviere die Sauce mit dem Gemüse und den Nudeln. Streue die Nori-Algen und ein wenig schwarzen Sesam darüber.

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Viel Spass beim Zubereiten dieser super einfachen und süchtig machenden Sesamsauce!

Herzliche Grüsse

Lisa

P.S. Falls dir das Rezept gefällt, freuen wir uns über Shares und Likes.

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2 Kommentare

  • Antworten Christina 20. September, 2016 at 09:41

    Wir haben das Rezept letztes Wochenende nachgekocht und es hat grossartig geschmeckt! Vielen Dank dafür 🙂 Freue mich schon auf weitere, leckere Rezepte.

    • Antworten Lisa Bischofberger 28. September, 2016 at 07:37

      Liebe Christina. Oh wie schön, dass es euch so geschmeckt hat! Vielen Dank für den lieben Kommentar. 🙂

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