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Rezepte, Tipps

Kochbuch-Review „Asiatisch Kochen“ & Sesam-Ingwer-Cookies

Wisst ihr schon, wohin ihr diesen Sommer verreist? Ich mache eine Reise nach Japan. Neue Orte und Kulturen zu entdecken finde ich immer wieder bereichernd. In Asien war ich bis jetzt noch nie und freue mich extrem! In dieser Vorfreude habe ich unter anderem begonnen, mich ein bisschen mit der japanischen Küche zu beschäftigen. Ich probiere gerne neue Zutaten aus dem Japan-Regal im Bioladen aus und koche damit einfache Speisen (zum Beispiel hier, hier und hier). Eine tolle Einführung in die japanische Küche bietet das Buch «Asiatisch Kochen». Das Rezept, das ich daraus präsentiere, ist jedoch nicht japanisch, sondern koreanisch. Mein letzter Kauf aus dem Japan-Regal waren nämlich schwarze Sesamsamen. Und da musste ich einfach die stylischen und lecker klingenden Sesam-Ingwer-Cookies aus Korea ausprobieren. Das Rezept findet ihr ganz unten. Die Cookies wurden mindestens so gut wie erwartet. Vielleicht führt mich meine übernächste Reise ja nach Korea, damit ich noch mehr Geschmäcker dieses interessanten Landes ausprobieren kann… 😉

Hier mein Review zu „Asiatisch Kochen“ von Jody Vassalo und Emily Ezekiel.

Asiatisch Kochen
Asiatisch Kochen
Autor: Jody Vassallo, Emily Ezekiel
Verlag: AT Verlag

Jody Vassallo und Emily Ezekiel sind Kochbuch- und Rezeptautorinnen, die von der internationalen Küche begeistert sind.

Wer sind Jody Vassallo und Emily Ezekiel?

Jody Vassallo arbeitet als Foodstylistin, Rezept- und Kochbuchautorin. Emily Ezekiel ist Grafikdesignerin, Foodstylistin und Rezeptautorin. Beide Autorinnen interessieren leidenschaftlich für internationale kulinarische Spezialitäten.

Wie sind die Rezepte?

Die Rezepte sind in vier Länder gegliedert. Zu Thailand, Japan, China und Korea gibt es jeweils ein Kapitel. Die Kapitel sind wiederum unterteilt in Rezeptgruppen. Meistens beginnen sie mit ländertypischen Basics. Es folgen jeweils kleine Gerichte, Hauptspeisen und Desserts. Die gewählten Rezeptgruppen variieren je nach Land. Bei der koreanischen Küche ist beispielsweise dem traditionellen Kimchi ein Unterkapitel gewidmet, während bei der chinesischen Küche Suppen und Dim Sum besonders thematisiert werden. Alle Rezepte sind in nur drei Schritten erklärt. Entsprechend einfach ist das Nachkochen. Natürlich werden sehr viele (aus unserer Sicht) exotische Zutaten verwendet. Ich war zwar noch in keinem der vier repräsentierten Länder, habe aber den Eindruck, dass die Gerichte im Buch sehr authentisch sind. Insgesamt findet man in diesem dicken Kochbuch über 300 Rezepte.

Was gibt es sonst noch zu finden?

Für jedes Land gibt es eine sehr umfassende und übersichtliche Lebensmittelkunde. Die wichtigsten Zutaten und traditionellen Küchenutensilien werden auf mehreren Seiten fotografisch illustriert. Oben links steht jeweils die Zubereitungszeit sowie die Schwierigkeitsstufe. Wie gesagt, sind die Rezepte in 3 Schritten erklärt. Dabei gibt es für jeden Schritt ein Foto. Zudem wird das fertige Gericht ebenfalls mit einem schönen Foto präsentiert. In einem ausführlichen Glossar im Anhang des Buches werden die asiatischen Zutaten genau erklärt.

Was ist besonders toll?

Mir gefällt die Gestaltung des Buches «Asiatisch Kochen» sehr gut. Sie ist schlicht und einheitlich gehalten. Gleichzeitig gibt es aber sehr viele und richtig schöne Fotos. Das 3-Schritte-Konzept für die Rezeptbeschreibung ist super. Die ausgewählten Rezepte sind wirklich einfach nachzukochen. So hat man Lust, sich an fremde Küchenexperimente zu wagen. Asiatisch kochen ist gar nicht so schwierig, wie ich dachte. Man benötigt nur die entsprechenden Zutaten und diese werden meiner Meinung nach super eingeführt. Dass für jedes Land die wichtigsten Basics gezeigt werden, finde ich genial. Wer dieses Buch durchliest, weiss nachher wirklich sehr viel. Es ist vollgepackt mit Kochwissen. Folglich gibt es auch tolle Ideen und Inspirationen, die das alltägliche Kochen vielfältiger und kreativer machen.

Was könnte besser sein?

Ich finde, dass der Buchtitel nicht so gut gewählt ist. Asien auf vier Länder zu reduzieren wird der Kulinarik dieses vielfältigen Kontinents nicht gerecht. Als ich zum ersten Mal vom Buch «Asiatisch kochen» hörte, erwartete ich auch indische, arabische, russische und weitere Rezepte.

Für wen ist das Buch geeignet?

Wer sich für die ostasiatische Küche interessiert, kann mit «Asiatisch Kochen» richtig viel lernen. Besondere Zutaten, deren Verwendung, Küchenutensilien, Rezepte und mehr werden dem Leser geboten. Ebenfalls ist das Buch super für die Leute, die sich bisher nicht so ganz ans asiatische Kochen wagten, weil es ihnen doch etwas zu schwierig schien. Ich habe dank «Asiatisch Kochen» wirklich das Gefühl, dass das alles ziemlich einfach sein kann und ich sogar auf Basis der vorgestellten Rezepte selber experimentieren kann. Als Vorbereitung für eine Reise nach Thailand, Japan, China oder Korea bietet das Buch den Kochliebhabern und Gourmets einen tollen Einstieg. Bereits das Durchblättern fühlt sich so an, als ob man auf einer Asia-Reise wäre.

Rezeptbeispiel

Generell sind die Dessertrezepte in «Asiatisch Kochen» eher untervertreten. Vielleicht isst man in Asien einfach nicht so viel Dessert wie bei uns?! Da ich neulich schwarzen Sesam gekauft habe und Melasse sowie Ingwer sowieso immer bei mir in der Küche zu finden sind, sprach mich ein Dessert besonders an. Es handelt sich um koreanische Sesam-Ingwer-Cookies. Im Original sind sie nicht pflanzlich und enthalten eine Menge weissen Zucker. Deshalb habe ich das Rezept ein kleines bisschen angepasst. Das Resultat war absolut lecker. Insbesondere als wir es, wie im Kochbuch vorgeschlagen, noch lauwarm servierten.

SESAM-INGWER-COOKIES

laktosefrei, sojafrei, pflanzlich (vegan), zuckerfrei, Vollkorn

für 18 Stück

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit:

Zutaten:

  • 100 g Datteln (entsteint)
  • 5 g Ingwer (geschält)
  • 1 EL Melasse
  • 70 ml und 1 TL Bratöl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 25 g schwarzer Sesam

Anleitung:

  1. Püriere die Datteln, den Ingwer, die Melasse, den Zimt und 70 ml Bratöl mit 100 ml Wasser und einer Prise Salz.
  2. Mische dies mit dem Dinkelmehl und dem Backpulver zu einem Teig.
  3. Mische den Sesam mit 1 TL Bratöl in einem tiefen Teller.
  4. Forme aus dem Teig 18 Kugeln. Wende diese im Sesam und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Drücke sie ein bisschen flach. Im vorgeheizten Ofen musst du sie 10 bis 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Links seht ihr das Bild aus dem Kochbuch. Auf der rechten Seite sind die von mir leicht abgeänderten pflanzlichen Cookies.

Und hier kannst du das Buch kaufen:

Print: books.ch, buch.ch, thalia.ch, amazon.de, amazon.com

Asiatisch Kochen

Was ist dein liebstes asiatisches Rezepte?

Liebe Grüsse

Lisa

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